Im Zeitalter der Klimakrise und der zunehmenden Verantwortung für die Umwelt wird die Optimierung von Prozessen im Unternehmensumfeld zu einem wichtigen Instrument zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks. Ein Bereich, in dem Nachhaltigkeitsprinzipien relativ einfach und mit sofortiger Wirkung angewendet werden können, ist der Dokumentendruck. Die Druckausgabe, die bis vor kurzem noch ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Geschäftsbetriebs war, stellt nun eine Herausforderung dar: Wie kann sie funktional und gleichzeitig umweltfreundlich umgesetzt werden?
Im Folgenden finden Sie sechs Empfehlungen von Experten, die Ihnen dabei helfen, einen umweltfreundlichen Ansatz für den Druck umzusetzen, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität der Arbeit oder der Präsentierbarkeit des Unternehmens einzugehen.
1. Minimalistisches Grafikdesign als ressourcenschonendes Werkzeug
Die grafische Gestaltung von Drucksachen hat einen großen Einfluss auf die Menge des verbrauchten Tinten- oder Tonerpulvers. In der Praxis treffen wir häufig auf Präsentationsmaterialien, die zwar optisch ansprechend, aber in Bezug auf ihren ökologischen Fußabdruck äußerst ineffizient sind. Professionell gestaltete Grafiken mit dem Schwerpunkt auf sparsamen Farblösungen, kleineren Farbflächen und optimiertem Kontrast können den Verbrauch von Drucksachen erheblich reduzieren.
Sparsames Design bedeutet zum Beispiel:
- die Verwendung von weißen oder dezent abgetönten Hintergründen anstelle von gesättigten Volltonfarben,
- die Minimierung von Grafikeffekten (Schattierungen, Farbverläufe, 3D-Effekte),
- die Auswahl von Schriftarten und Textlayouts, um Tinte zu sparen,
- kompatible Patronen.
Das Auslagern solcher Bearbeitungen an ein professionelles Grafikdesign-Studio ist eine Investition, die sich schnell bezahlt macht – nicht nur finanziell, sondern auch in Bezug auf den Ruf. Partner schätzen heute nicht nur die Ästhetik, sondern auch die ökologischen Werte der Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten.
2. Die Wahl des richtigen Papiers und die optimale Nutzung der Fläche
Ebenso wichtig ist das Material, auf dem gedruckt wird. Recycling-Büropapier mit FSC- oder Blauer-Engel-Zertifizierung ist inzwischen in großer Auswahl erhältlich und in seinen Qualitätsparametern durchaus mit Standardpapier vergleichbar. Es hat zwar einen leichten Braunstich, ist aber in den meisten Situationen voll akzeptabel – insbesondere für interne Dokumente oder für ökologisch orientierte Partner.
Empfehlungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Papier:
- Duplexdruck sollte bei jedem Bürogerät die Standardeinstellung sein.
- Eine Verringerung der Schriftgröße (z. B. von 12 auf 10 Punkt) und die Verwendung eines mehrseitigen Layouts (z. B. 2 A4-Seiten auf eine reduziert) können den Verbrauch um bis zu 50-75 % senken, ohne die Lesbarkeit wesentlich zu beeinträchtigen.
- Bevorzugen Sie lokale Lieferanten von Recyclingpapier, um die mit dem Transport verbundene Emissionsbelastung zu minimieren.
Achten Sie auch auf den Papierstaub, der bei minderwertigen Produkten die Lebensdauer der Drucker verkürzt und den Wartungsbedarf erhöht.
3. Schriftart als Faktor der Umwelteffizienz
Die Wahl der Schriftart ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Tinteneffizienz. Einige Schriftarten wurden speziell entwickelt, um die Menge der verwendeten Tinte zu minimieren. Ryman Eco oder Ecofont beispielsweise sind spezielle Schriften, die bis zu zehn Prozent Tinte einsparen, ohne dass ein sichtbarer Unterschied in der Ausgabe entsteht.
Praktische Ratschläge:
- Vermeiden Sie Schriftarten mit dicken Strichen (z. B. Arial Black) zugunsten von dünneren, luftigen Schriftarten wie Garamond oder Century Gothic.
- Software wie Ecofont, die perforierte Versionen von Schriftarten erzeugt, kann unter Beibehaltung der Originalschriftart verwendet werden. Der daraus resultierende Text ist in der Regel gut lesbar, reduziert aber den Tintenverbrauch um bis zu 40-50 %.
- Aktivieren Sie den Sparmodus (Draft oder Eco) für interne Dokumente, bei denen eine hohe Druckqualität nicht erforderlich ist.
- Drucken Sie hauptsächlich in Schwarz-Weiß. Farbdruck ist im Durchschnitt 5-7 mal teurer und umweltbelastender.
Die Festlegung von Standards für die im gesamten Unternehmen verwendeten Schriftarten kann einen messbaren Einfluss auf den Gesamtdruckverbrauch haben.
4. Effizientes Papierrecycling als Standardprozess
Die Einführung von sortierten Papiersammelbehältern in jedem Büro ist nicht nur eine Frage der Umweltpolitik, sondern auch der elementaren Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Wiederverwertbares Papier, einschließlich geschredderter Dokumente, sollte nicht im Mischmüll landen.
Führen Sie ein Recyclingsystem ein:
- Stellen Sie auf jeder Etage oder in größeren Büroeinheiten blaue Behälter auf.
- Kennzeichnen Sie deutlich, was ins Papier gehört und was nicht (z. B. fettiges Papier, Papier mit Plastikfolie oder Aufklebern ist nicht recycelbar).
- Schulen Sie Ihr Personal regelmäßig über die Bedeutung der Mülltrennung und stellen Sie visuelles Informationsmaterial an den Sammelstellen bereit.
- Arbeiten Sie mit zertifizierten Sammelunternehmen zusammen, um sicherzustellen, dass die Abfälle gemäß den geltenden Rechtsvorschriften verwertet werden.
Darüber hinaus senkt eine ordnungsgemäße Mülltrennung die kommunalen Abfallgebühren und verbessert das Umweltimage der Gemeinde im öffentlichen Raum.
5. Drucktechnologien: Wiederaufbereitete Toner- und Tintenpatronen
Moderne technologische Lösungen ermöglichen eine wirksame Verringerung der Umweltauswirkungen des Druckens. Zu den effektivsten gehören:
- wiederaufbereitete (nachgefüllte) Toner – besonders geeignet für Laserdrucker,
- Tintentanksysteme – Verwendung von nachfüllbaren Kartuschen anstelle von Einwegkartuschen.
Vorteile von wiederaufbereiteten Tonern:
- niedrigere Kosten (oft mehr als 60 % billiger),
- wiederverwendbar – reduziert Plastikmüll,
- umweltfreundliche Alternative zu Originalkartuschen.
Achten Sie bei der Auswahl von wiederaufbereiteten Tonerkartuschen auf deren Zertifizierung (z. B. STMC, ISO 19752/19798) und die Erfahrungen anderer Kunden. Vermeiden Sie nicht zugelassene Produkte ohne geprüfte Qualität – sie können Geräteausfälle verursachen.
Tankdrucker sind ideal für Unternehmen mit hohem Druckaufkommen – bei ordnungsgemäßer Wartung reduzieren sie die langfristigen Betriebskosten und den ökologischen Fußabdruck erheblich.
6. Intelligent drucken: Redundante Ausgaben vermeiden
Das umweltfreundlichste Papier ist das, das nie gedruckt wird. Internationalen Studien zufolge werden bis zu 50 % aller gedruckten Dokumente weggeworfen, ohne dass sie wirklich genutzt werden. Unternehmen drucken häufig E-Mails, Angebote oder Präsentationen „zur Sicherheit“ aus – meist ohne sie jemals physisch zu verwenden.
Vorbeugende Maßnahmen:
- eine Unternehmensrichtlinie zur digitalen Freigabe und Archivierung einrichten,
- die Aufforderung „Erst denken, dann drucken“ in der Fußzeile von E-Mails aktivieren,
- Cloud-Speicher mit Zugriffsrechten nutzen, die eine vertrauenswürdige elektronische Archivierung gewährleisten (z.B. SharePoint, Google Workspace),
- Unterschriftenprozesse über eID oder zertifizierte elektronische Signaturen digitalisieren.
Dieser Ansatz führt nicht nur zu materiellen Einsparungen, sondern auch zu einer erhöhten Arbeitseffizienz – die Mitarbeiter verbringen weniger Zeit mit der Handhabung physischer Dokumente und der Archivierung.
Schlussfolgerung
Die Umsetzung grüner Prinzipien in Druckprozesse ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für Unternehmen, die sowohl wettbewerbsfähig als auch sozial verantwortlich bleiben wollen. Es spielt keine Rolle, wie groß das Unternehmen ist – jede Maßnahme, die zu einer Verringerung des Verbrauchs von Papier, Energie oder Verbrauchsmaterialien führt, macht einen Unterschied.
Das Prinzip des „grünen Druckens“ besteht darin, technologische Innovation, eine Änderung der Arbeitsgewohnheiten und eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie miteinander zu verbinden. Die Wahl des richtigen Dokumentendesigns, die Verwendung von Recyclingpapier, doppelseitiger Druck, die Optimierung der Druckereinstellungen und die Vermeidung unnötigen Druckens sind konkrete Schritte, die jedes Unternehmen unternehmen kann, um seinen ökologischen Fußabdruck realistisch zu verringern.Auch die Wahl der Verbrauchsmaterialien – insbesondere Toner und Tintenpatronen – spielt eine entscheidende Rolle. Hier sind die kompatiblen Kartuschen von TonerPartner die ideale Lösung: Sie sind hochwertige, zertifizierte und umweltfreundliche Alternativen zu den Original-Kartuschen. Mit ihnen sparen Sie nicht nur deutlich Geld, sondern tragen auch zur Reduzierung von Elektronik- und Plastikmüll bei. Darüber hinaus bietet TonerPartner ein Rücknahmeprogramm für leere Kartuschen an und fördert damit die Kreislaufwirtschaft und die Wiederverwendung von Materialien.
Besuchen Sie unsere für weitere Artikel: VisionStart




